Safran

Safran – wenn Würzen zum Luxus wird! Safran ist ohne Zweifel das teuerste Gewürz der Welt. Aufwendig per Hand gewonnen, wird Safran in winzigen Mengen gehandelt. Liebhabern ist sein besonderer Geschmack und seine unverwechselbare Farbe jeden Franken wert.

Safran beziehungsweise die Krokusart aus der Safran gewonnen wird, stammt vermutlich aus KleinasienSafran beziehungsweise die Krokusart aus der Safran gewonnen wird, stammt vermutlich aus Kleinasien (Foto by: viperagp / Depositphotos)

Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in seiner aufwendigen Gewinnung. Die roten Safranfäden – die Blütenstempel - werden in mühevoller Kleinarbeit von Hand aus dem Inneren einer bestimmten Krokussorte gewonnen.

Viele Stunden Arbeit sind notwendig, um wenige Gramm des exklusiven Gewürzes auf die Waage zu bringen. Um ein Kilogramm Safran zu gewinnen, werden rund 150.000 Blüten benötigt. Zudem blüht Safran nur einmal pro Jahr für etwa 2 Wochen.

Herkunft & Saison

Safran beziehungsweise die Krokusart aus der Safran gewonnen wird, stammt vermutlich aus Kleinasien, wo Safrangewinnung eine lange Tradition hat. Nachdem er über unbekannte Wege Europa erreicht hatte, wurde er vor allem in Spanien und Griechenland angebaut.

Noch heute liegen einige wichtige Anbauländer in Europa, aber auch der Iran, China, Japan und Pakistan sind wichtige Lieferanten für Safran.

In kleinen schweizerischen Dörfchen Mund liegt ebenfalls ein kleines Anbaugebiet. Safran ist ganzjährig erhältlich. Im Handel wird Safran in sehr unterschiedlichen Qualitäten angeboten. Ist Safran besonders günstig erhältlich, so sollte man genau hinsehen. Häufig handelt es sich um günstige Plagiate, die ausser der Färbekraft mit Safran nichts gemein haben.

Geschmack

Qualitativ hochwertiger, echter Safran weist eine intensive Würzigkeit bei einem aussergewöhnlichen Aroma auf. Es enthält sowohl herbe und süssliche Geschmacksnuancen als auch zartbittere Aromen.

Verwendung in der Küche

Safran war ursprünglich vor allem in der mediterranen und indischen Küche zu Hause. Heute wird er fast weltweit zum Würzen spezieller, exklusiver Gerichte verwendet.

Safran sollte nicht nur aufgrund des Preises stets nur in kleinen Mengen verwendet werden. Er ist einfach extrem würzig und würde sonst stark hervor schmecken und bei zu hoher Dosierung ist er giftig.

Safran wird am besten in etwas warmer Flüssigkeit verrührt und diese dann als Gewürz verwendet. So werden Geschmack und Farbe gleichmässig verteilt.

Wirkung

Safran wirkt leicht verdauungsfördernd und hat zudem positive Effekte bei Schlafproblemen und Schmerzen.

Überdosiert ist Safran giftig. Bei leichter Überdosierung treten Halluzinationen auf. Die tödliche Dosis liegt bereits bei ca. 20 Gramm.

Safran wird ausserdem eine fruchtschädigende Wirkung nachgesagt, wenn er zu hoch dosiert wird. Deshalb sollten Schwangere auf das Würzen mit Safran besser verzichten.

Beste Safran Rezepte 


Bewertung: Ø 2,8 (4 Stimmen)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Zimt

Zimt

Kein Duft und kein Aroma assoziieren wir so sehr mit der Adventszeit wie Zimt. Zimt gehört zu Guetzli Rezepten und in jeden Glühwein. Zimt ist vielseitig und passt in viele Rezepte.

WEITERLESEN...
Löwenzahn

Löwenzahn

Der Löwenzahn wirkt entschlackend auf den Körper. Was beim sammeln zu beachten ist und wie er zubereitet wird, lesen Sie hier.

WEITERLESEN...
Lorbeer

Lorbeer

Der Lorbeer stammt aus dem Mittelmeerraum und wird nur zum Anfertigen der Speisen verwendet. Mitgegessen darf er nicht werden.

WEITERLESEN...
Gartenkresse

Gartenkresse

Gerne von Kindern gepflanzt, wächst die Gartenkresse sehr rasch heran und kann innerhalb von ein paar Tagen geerntet werden.

WEITERLESEN...

User Kommentare