Champignons

Champignons, die sogenannten Agaricus, zählen zu den bekanntesten Pilzarten. Speisechampignons haben ein sehr mildes Aroma und können deshalb zu vielen Speisen gereicht werden.

Champignons nicht unter Wasser abwaschen sondern sauber tupfenChampignons nicht unter Wasser abwaschen sondern sauber tupfen (Foto by: weyo/ Depositphotos)

Allgemeines

Champignons sind der Unterfamilie der Hutpilze zugehörig. So bestehen diese Pilze aus einem Hut, welcher auf einem Stiel sitzt. Die Fruchtkörper des Pilzes können je nach Sorte in der Grösse sehr deutliche Unterschiede aufweisen. Die Grösse der Köpfe der kleinen weissen oder braunen Champignons liegt meist zwischen zwei und fünf Zentimetern. Riesenchampignons können hingegen fünf bis zwölf Zentimeter gross werden. Allerdings gibt es noch deutlich grössere Sorten. So gibt es viele Arten von Champignons, aber nicht alle sind essbar. Zu den häufig gezüchteten Speisechampignons zählen zum Beispiel der Zweisporige Egerling oder auch der Brasilianische Mandelegerling. Die Farben der Speisepilze reichen von Weiss, über Creme bis hin zu Braun.

Herkunft

Der Ursprung des Champignons ist in Frankreich zu finden. Sie wurden dort etwa seit dem 17. Jahrhundert in dunklen Kellern kultiviert. Mittlerweile werden dunkle und klimatisierte Gewächshäuser für die Zucht verwendet. In den Anfängen waren es jedoch braune Champignons, welche gerne als Speisepilze genutzt wurden. Erst im 19. Jahrhundert führten die Deutschen mit einer neuen Zucht weisse Champignons ein. In der heutigen Zeit zählen Champignons zu den Pilzen, welche weltweit am meisten angebaut werden.

Saison

Champignons werden in Gewächshäusern gezüchtet, sodass sie das ganze Jahr über frisch angeboten werden. Auch in Dosen und Gläsern sind sie im Handel erhältlich.

Geschmack

Der Geschmack der Champignons ist sehr mild. Sie schmecken je nach Sorte etwas nach Nüssen, Anis oder Mandel.

Verwendung in der Küche

In der Küche können Champignons sehr vielseitig, zu den unterschiedlichsten Gerichten verwendet werden. Das milde Aroma passt sehr gut zu allen Speisen mit Fisch, Fleisch und Gemüse. Zudem werden sie auch gerne in den Salat gegeben oder in einer würzigen Marinade zubereitet. Dabei können diese Pilze gebraten, gebacken, gegrillt, frittiert oder auch roh verzehrt werden.

Dabei sollten Champignons nicht unter Wasser abgewaschen werden, sondern mit einem Papiertuch gesäubert werden. Durch das Reinigen mit Wasser würden sie es aufsaugen, sodass sie schnell bei der Zubereitung einen zähen Geschmack erhalten. Damit die helle Farbe der Pilze auch nach dem Anschneiden erhalten bleibt, können Schnittflächen mit etwas Zitronensaft beträufelt werden.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Frische Champignons sollten möglichst schnell zubereitet und verzehrt werden, denn sie halten nur wenige Tage. Wie frisch die Pilze sind, lässt sich am besten an straffen, festen Hüten und hellen, geschlossenen Lamellen erkennen. Am besten sollten Sie bis zur Zubereitung in den Kühlschrank gelegt werden. Dazu können sie locker in ein geschlossenes Gefäss gelegt oder in Papier eingelegt werden. So halten sie bis zu drei Tage. Handelt es sich um getrocknete Pilze, dann sind diese bis zu einem Jahr haltbar. Diese sollten an einem trockenen und dunklen Ort, möglichst locker in einem vakuumierten Beutel verpackt werden.

Nährtwert/Wirkstoffe

Champignons enthalten unter anderem Zink, Biotin, Kalzium, Eisen, Kalium, einige wichtige Vitamine und viel Eiweiss. 100 Gramm dieser Pilze enthalten im rohen Zustand durchschnittlich nur etwa 15 Kilokalorien, denn sie bestehen zu rund 90 Prozent aus Wasser. Fett ist in diesen Pilzen in nur einem sehr geringen Anteil zu finden. Die Zusammensetzung der Pilze soll sich schleimlösend auswirken. Auch beim Abtöten von Bakterien und beim Anregen des Gehirns sollen die Wirkstoffe helfen.


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