Fastenzeit ist Fischzeit

Im Mittelalter zählte Fleisch zu den Statussymbolen und es zählte vor allem bei den Aristokraten zur alltäglichen Ernährung. Fische sind in heutiger Zeit eine Bereicherung im Speiseplan und können vielfältig und köstlich zubereitet werden. GuteKueche.ch zeigt viele schmackhafte Rezepte mit Fisch.

Fisch ist kalorienarm und bei richtiger Zubereitung auch nicht trockenFisch ist kalorienarm und bei richtiger Zubereitung auch nicht trocken (Foto by: Wiktory / Depositphotos)

Fisch in der Fastenzeit bis Ostern

Mit Ende der Fasnacht, in welcher das Schlemmen an erster Stelle steht, beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit. Am Aschermittwoch ebenso wie am Karfreitag sollte auf Fleisch verzichtet werden.

Alter Brauch

Im 6. Jahrhundert entwickelte sich der Brauch, am Aschermittwoch Fisch zu verspeisen. Zudem entstand ein kulinarisches Regelwerk, welches besagte, dass sowohl jeden Freitag als auch zu gewissen Feiertagen und während der Fastenzeit Fisch im Mittelpunkt des Speiseplans stehen sollte. Somit entwickelte sich der Spruch `Fastenzeit ist Fischzeit`.

Fasten - Fisch als eiweisshaltiges Lebensmittel

Heute nutzen viele Menschen die Fastenzeit, die Ernährung umzustellen. Von Aschermittwoch bis zum Ostersonntag spielt Fisch eine grosse Rolle.  Fisch ist der perfekte Fleischersatz und die Auswahl an Salz- und Süsswaserfischen ist enorm.

Vorteile von Fisch für die Ernährung:

Die meisten Fischarten sind kalorienarm und reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Zudem liefert Fisch hochwertiges Eiweiss.

Je nach Zubereitungsart ist Fisch leicht verdaulich und er enthält ebenso wie Fleisch wertvolle Fettsäuren. Der Fettgehalt eines Karpfens ist dem von magerem Rindfleisch gleichzusetzen.

Fischrezepte:

Regionaler Fisch im Vorteil:

Fische aus heimischen Gewässern werden artgerecht gehalten und die Transportwege sind gering. Schwermetalle und Medikamente finden sich beinahe nicht in den heimischen Fischen. Die Fastenzeit regt auch die regionalen Fischereiwirtschaft an.

Gerne zubereitete Süsswasserfische sind:

  • Forelle
  • Saibling
  • Hechte und
  • Zander
  • Ebenso stehen Schleien
  • Karpfen und Flusskrebse hoch im Kurs.
  • Barsche, Welse, Aale und Weissfische landen gerne auf dem Teller.

Meeresfische mit hohen Anteil an Omega-3 Fettsäuren

Fette Meeresfische wie Makrele und Lachs punkten mit einem hohen Fettgehalt und liefern dem Körper die Omega Säuren, die der Körper kaum alleine produzieren kann. Die gesunden Fettsäuren wirken entzündungshemmend und stärkt das Herz-Kreislauf-System.

Wer auf der sicheren Seite bezüglich Medikamenteneinsatz bei der Fischzucht und Schwermetallen sein möchte, kauft biologischen Fisch und fairen Fisch der mit Leine gefangen wird. Bevorzugen Sie die Produkte die mit dem Siegel "MSC" oder "Naturland" für Wildfisch um die Überfischung nicht zu fördern und diese  achten darauf, dass die Wasserqualität für den Fisch angemessen gut ist.

Beliebte Salzwasserfische:

Fisch, unter fairen Bedingungen gefangen sollte 1x pro Woche am Speiseplan stehen und bietet eine gesunde Alternative zu Fleisch.


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