Schlank mit Gebratenem

Viele Menschen benutzen beim Braten unnötig viel Fett. Mit den richtigen Kochutensilien lässt sich der Fettbedarf stark reduzieren. Manche Geräte ermöglichen sogar ein komplett fettfreies Braten. Aber auch mit einigen einfachen Tricks kann man den Fettverbrauch beim Braten spielend verringern.

Mit den richtigen Pfannen und einigen Tipps kann Fett gespart werdenMit den richtigen Pfannen und einigen Tipps kann Fett gespart werden (Foto by: wacpan/ Depositphotos)

Abnehmen verbinden die meisten Menschen mit Verzicht, mit übermässig viel Gemüse und Obst und für ihren Geschmack viel zu wenig leckeren Gerichten.

Tatsächlich ist es aber so, dass sogar Gebratenes so zubereitet werden kann, dass es beim Abnehmen hilft. Es muss nur das richtige Mass für das Fett gefunden werden.

Mit dem richtigen Zubehör zum Ziel

Es gibt Küchengeräte, die beim Braten mit wesentlich weniger Fett auskommen als herkömmliche Pfannen und Töpfe aus Edelstahl.

  • Teflonpfannen und -töpfe. Diese Küchengeräte benötigen aufgrund der Beschaffenheit ihrer Oberfläche nur sehr wenig bis gar kein Fett.
  • Der Römertopf ist eine gute Alternative zur normalen Pfanne. Dieser spezielle Bräter wird aus Naturton hergestellt. Das Material kann Wasser aufnehmen, das unter der Hitze des Ofenrohrs langsam abgegeben wird. So wird es möglich, dass komplett ohne Fett gebraten wird.
  • Es gibt auch spezielle Struktur-Pfannen, deren Oberfläche nicht eben ist, sondern Rippen oder ein Gittermuster aufweist. Sie hat also eine Struktur an der Oberfläche. Dies bewirkt, dass sich das Fett, das zum Braten in die Pfanne gegeben wird, in diesen Ritzen sammelt. Es erfüllt nach wie vor seinen Zweck, denn das Fleisch kann sich nicht in der Pfanne anlegen. Dennoch kann ein Grossteil des Fettes abfliessen, bevor das Fleisch aus der Pfanne genommen wird. Als zusätzlichen Effekt erhält das Fleisch eine appetitliche braune Maserung.

Der Romertopf besteht aus Naturton und gibt Wasser während des Garens ab um Fett zu sparenDer Romertopf besteht aus Naturton und gibt Wasser während des Garens ab um Fett zu sparen (Foto by: heinteh/ Depositphotos)

Kochen mit der Bratfolie

Wer sich nicht gerade eine neue Küchenausstattung zulegen möchte, kann auf eine Bratfolie zurückgreifen. Sie kann entweder als Brautschlauch mit zwei Öffnungen oder als Bratbeutel mit nur einer Öffnung gekauft werden. Die Hitzestrahlen gehen durch die Folie.

Die Luft im Inneren erhitzt sich, dehnt sich aus und bläht die Folie auf. Bratfolien gibt es auch speziell für die Pfanne. Beim Braten mit der Bratfolie benötigt man überhaupt kein Fett.

Zudem muss dem Bratgut nicht besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn während der gesamten Garzeit kann nichts anbrennen und auch das Austrocknen wird wirkungsvoll verhindert.

Beim Kochen in der Bratfolie wird kein Fett verwendet, da durch die Hitze die Zutaten garenBeim Kochen in der Bratfolie wird kein Fett verwendet, da durch die Hitze die Zutaten garen (Foto by: DonPomidor / Depositphotos)

Sparsam mit Fett

Wenn man nicht gerade Wert darauf legt, dass überhaupt kein Fett mehr verwendet wird, kann man sich auch einfach bemühen, mit dem Fett etwas sparsamer umzugehen.

Wirkungsvolle Tricks um Fett einzusparen:

  • Das Fett mit einem Löffel abmessen. Gerade für Kurzgebratenes reicht häufig ein einzelner Teelöffel Fett. Wenn man jedoch den üblichen „Schuss“ aus der Ölflasche einsetzt, kommt dabei häufig eine bis zu fünfmal so grosse Menge heraus.
  • Beim Braten in der Pfanne kann man auch ganz einfach Fett sparen, indem man es mit der Küchenrolle verteilt. Dafür nimmt man ein Blatt Küchenrolle, tränkt es leicht mit Öl und reibt damit die Pfanne aus. Die Pfanne ist überall mit Fett benetzt, aber der Grossteil des Fetts bleibt in der Küchenrolle zurück.
  • Verwendung von Sprühflaschen die mit Öl befüllt werden. Es kann sogar noch mit Wasser ein bisschen gestreckt werden. Die Pfanne wird dann mit dem Fläschchen eingesprüht und dadurch fein mit Öl benetzt.

Ganz ohne Fett?

Man sollte immer auch daran denken, dass Fett nicht nur ein notwendiges Übel ist. Fett ist auch ein wichtiger Geschmacksträger. Es ist daher relativ wahrscheinlich, dass die Speisen zukünftig anders schmecken werden als bisher.

Wichtig zu wissen ist ausserdem, dass der Körper Fett zum Leben benötigt. Öle und Fette ganz vom Ernährungsplan zu streichen ist nicht sinnvoll. Der Körper stellt dann auf „Notbetrieb“ um und lagert Fett ein statt es abzubauen.

Gesunde Fette kommen in fettem Fisch, Nüssen, Avocado und pflanzlichen Ölen vorGesunde Fette kommen in fettem Fisch, Nüssen, Avocado und pflanzlichen Ölen vor (Foto by: JulijaDM / Depositphotos)

Vermehrt sollten gesunde (ungesättigte) Fettsäuren eingenommen werden.

Diese stecken vor allem in:

  • Pflanzenölen wie nativen Raps-, Oliven -, Baumnuss-, Lein - und Distelöl
  • Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren die in fettem Fisch (z.B. Makrele, Lachs , Thunfisch, Hering, Saibling) und Ölen wie Maiskeim- und Sonnenblumenöl vorkommen

  • Hochwertige und hocherhitzbare Fette zum Braten wie Kokosöl und Sonnenblumenöl

  • Fettreiches Gemüse wie Avocado

  • kleinen Mengen an Nüsse wie Baum- , Haselnüsse und Mandeln

Rezepte mit Gebratenem:


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