Rucola

Rucola ist eine würzig-scharfe Pflanze. Sie wird gerne als Salat, aber auch als Würzkraut verwendet, um Speisen einen würzigen Geschmack zu verleihen.

Rucola frischRucola frisch (Foto by: belchonock / Depositphotos)

Allgemeines

Rucola ist auch als Rauke, Arugula oder Rukola bekannt. Die Pflanze zählt zur Familie der Kreuzblütlergewächse und wird oftmals als Salatpflanze angebaut. Sie wächst als krautige Pflanze und erreicht Höhen von bis zu 75 Zentimetern.

Zu den häufigsten Sorten der Pflanze zählen die Garten-Senfrauke mit grossen Blättern und die Schmalblättrige Doppelsame mit kleinen Blättern. Die Blätter sind bei beiden Sorten tiefgrün und länglich. Beide können als Salat oder Würzkraut verwendet werden. Dabei hat die Schmalblättrige Doppelsame allerdings einen deutlich intensiveren Geschmack.

Herkunft

Der Rucola stammt aus Südeuropa und Asien, wird allerdings weltweit angebaut. So benötigt die Pflanze ein gemässigtes Klima. Seit dem Mittelalter ist die Salatpflanze in einzelnen Regionen Europas bekannt. Die Römer nutzten die Pflanze bereits im Altertum. Dabei kommt die Pflanze auch aus dem heimischen Anbau vom Freiland. Zu den Hauptanbauregionen zählen vor allen Dingen Länder wie Frankreich, Italien, Indien und Ägypten.

Saison

Rucola hat von Mai bis Oktober Hauptsaison.

Geschmack

Rucola hat einen würzig-scharfen, herben und oftmals auch leicht nussigen Geschmack. Wird der Rucola im Frühjahr geerntet, dann ist der Geschmack deutlich zarter, als der teils stark-pfeffrige Rucola, welcher ab Herbst erhältlich ist.

Verwendung in der Küche

Vom Rucola werden in der Regel nur die Blätter genutzt, die Stiele werden vor der Verwendung abgeschnitten, denn diese können besonders viel Nitrat speichern. Die Blätter werden gerne Salaten beigegeben, denn dadurch erhalten diese eine würzigen Geschmack.

Besonders gut harmoniert der Geschmack des Rucolas mit Tomaten, Möhren und auch sehr gut mit Eis- und Kopfsalaten. Neben der Verwendung in Salaten kann Rucola als Würzmittel sehr vielfältig verwendet werden. Insbesondere in der mediterranen Küche spielt die Salatpflanze eine grosse Rolle.

Mit Rucola können zum Beispiel Suppen, Pasta und Ragouts, aber auch Pesto, Pastasossen und Pizzen gewürzt werden. Zu den besonders beliebten Gerichten mit Rucola zählt zum Beispiel Rucola al Parmiggiano.

Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Rucola und Parmesanscheiben. Wird Rucola in warmen Gerichten verwendet, dann sollte darauf geachtet werden, dass dieser nicht mitgekocht wird. Ansonsten kann Rucola schnell an Geschmack und Aroma verlieren.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Rucola kann bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dazu sollte das Gemüse in ein feuchtes Küchenpapier und in einen Gefrierbeutel gelegt werden.

Nährwert/Wirkstoffe

Rucola ist reich an Folsäure, Jod, Beta-Karotin und Glucosinolaten. Auch Vitamin C, Kalzium, Kalium, Eisen und anderen wichtige Inhaltsstoffe sind in dieser Salatpflanze enthalten.

Zudem enthält Rucola Senföle. Diese sorgen für den scharfen Geschmack. Allerdings sollen diese auch vor einigen Krankheiten und Infektionen schützen.

Daneben sind im Rucola oftmals auch hohe Nitratwerte zu finden, sodass das Gemüse nur sparsam verwendet werden sollte. Dabei liegt der Brennwert je 100 Gramm bei durchschnittlich 25 Kilokalorien.


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