Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Frühling. Die Natur erwacht und weckt unsere Lebensgeister – eigentlich. Doch oft fühlen wir uns müde, schlapp und ohne Energie. Ein klassischer Fall von Frühjahrsmüdigkeit. Ändern wir das, damit wir zu Hochform auflaufen und die schönste Jahreszeit gebührend geniessen können.

Das Frühjahr eignet sich sehr gut um alten Ballast loszuwerdenDas Frühjahr eignet sich sehr gut um alten Ballast loszuwerden (Foto by: zhukovvvlad / Depositphotos)

Was ist Frühjahrsmüdigkeit?

Oft steckt uns im Frühling noch der träge Lebenswandel der Wintermonate in den Knochen. Zu wenig Frischluftzufuhr, Bewegungsmangel, fettes Essen – all das belastet unseren Körper. Das Resultat? Ein paar Kilos zu viel auf der Waage.

Das Licht wird immer intensiver und trotzdem leiden wir unter:

  • chronischer Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsstörungen
  • generelles Unwohlsein
  • fahle Haut
  • Antriebslosigkeit

Überstrapazierte Entgiftungsorgane

Haut, Leber und Nieren zählen zu den wichtigsten Entgiftungsorganen. Durch Schwitzen scheidet die Haut wasserlösliche Substanzen aus. Die Niere entsorgt Giftstoffe über den Harn und hält so den Wasser- und Säure-Basen-Haushalt in Schuss.

Die Leber wiederum baut Fremdstoffe ab und ist an mehreren Stoffwechselprozessen beteiligt. Für die funktionierende Verdauung braucht es einen gesunden Darm. Schweres Essen – verbunden mit Bewegungsmangel, reichlich Alkohol, Kaffee, Zucker und Nikotin – strapaziert unseren Körper übermässig.

Er kann gar nicht mehr alle Gifte und Schadstoffe verarbeiten und ausscheiden. So lagert sich in unseren Gelenken und im Bindegewebe Schlacke ab; sie blockiert den Stoffwechsel. Der Körper braucht nun dringend eine Regenerationszeit.

Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Tipp 1: Einige Tage Fasten

Durch das Heilfasten verzichten Sie während mehrerer Tage auf feste Nahrung und ernähren sich lediglich mit Kräutertees, fettfreier Bouillon, Gemüse- und Obstsäften um eine Darmreinigung zu erzielen.

Aufbautage vor und nach der Fastenzeit sorgen dafür, dass sich der Körper jeweils langsam umstellen kann.

Vorteile:

  • Stärkung des Bindegewebes und der Verdauungsorgane
  • ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt
  • neue Energie

Trinkkuren mit Apfelessig helfen beim AbnehmenTrinkkuren mit Apfelessig helfen beim Abnehmen (Foto by: marsan / Depositphotos)

Tipp 2: Entschlackungskur durchführen

Entschlackungskuren gibt es viele. Informieren Sie sich zuerst, welche Entschlackungsart Ihnen zusagt. Ideal ist, wenn Sie Ihre Kur durch einen Arzt oder eine Ernährungsberaterin begleiten lassen, damit sie individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. So erhalten Sie zudem Unterstützung bei der Erreichung Ihrer Ziele.

Bekannte Kuren sind:

Tipp 3: Ernährungsumstellung - Mehr Gemüse, weniger tierische Fette

Im Winter braucht der Körper mehr Energie, da mehr Wärme produziert werden muss. Im Frühjahr darf die Kost wieder fettärmer werden. Das Frühjahr eignet sich daher bestens, um wieder mehr Gemüse auf den Speiseplan zu nehmen.

Eine vitalstoffreiche Vollwerternährung mit Vollkornrezepten regt die Darmtätigkeit an und versorgt ihn mit vielen Vitaminen und Spurenelementen, die nur im ganzen Korn enthalten sind. 

Vegetarische und vegane Rezepte kochen:

Vegetarische  und vegane Rezepte helfen den Darm zu entlasten, vorausgesetzt es wird mit frischen Zutaten gekocht. Laut  TCM - der klassischen chinesischen Medizin wird empfohlen die Speisen zu  dämpfen und nur wenig Gemüse und Obst roh zu essen, da die Verdauung positiv dadurch beeinflusst wird.

Frische Kräuter wie der Bärlauch helfen die inneren Organe bei ihrer Arbeit zu unterstützenFrische Kräuter wie der Bärlauch helfen die inneren Organe bei ihrer Arbeit zu unterstützen (Foto by: ECoelfen / Depositphotos)

Tipp 4: Frische Frühlingskräuter in der Küche verwenden:

Der Frühling hält so viele herrliche Genüsse aus Feld und Garten für uns bereit. Die Frühlingskräuter versorgen den Körper mit frischen Vitaminen.

Besonders geeignet ist:

  • Bärlauch. Er reinigt das Blut und hilft gegen Viren
  • Löwenzahn: hilft der Leber beim Abtransport von Giftstoffen
  • Sprossen sorgen für eine schöne Haut durch den Vitamingehalt
  • Brennnesseln: aktivieren den Stoffwechsel und sorgen für schöne Haare, Nägel und Haut
  • Gartenkresse: hilft der Blase, da sie harntreibend wirkt, was zusätzlich den Körper durchspült.
  • Schnittlauch : Senkt den Blutdruck und stärkt die Atemwege

Tipp 5: Mehr Schlaf

Gewähren Sie sich genügend Schlaf und bewusste Erholung. Der Schlaf vor Mitternacht soll der erholsamste sein. Vermeiden Sie fernsehen oder nervenaufreibende Tätigkeiten oder starke sportliche Betätigung vor dem Schlafgehen, da sonst die Gedanken und der Körper zu aktiv ist für einen ruhigen Schlaf.

Tipp 6: Bewegung an der frischen Luft

Durch die Bewegung an der frischen Luft gelangt mehr Sauerstoff in den Körper. Dadurch wird die Muskulatur gut durchblutet und steigert die Aufmerksamkeit.

Jeden Tag mindestens 30 Minuten helfen bei Frühjahrsmüdigkeit. Am besten um die Mittagszeit, da hier die Lichtintensität am stärksten ist. Allein schon zügiges Spazieren hilft den Stoffwechsel anzuregen, wer nicht gerne joggt oder bei der kälteren Luft Radfahren möchte.

Auch regelmässiges Lüften hilft den Sauerstoffanteil in den Wohnräumen zu erhöhen.

Tipp 7: Warme Bäder

Gönnen Sie sich regelmässig:

  • Basische  Fussbäder um den Körper zu entsäuern. Das Pulver gibt es in vielen Reformhäusern und auch in Apotheken
  • Vollbäder, Wickel und Umschläge mit ätherischen Ölen wie Melisse und Lavendel. Diese helfen harte Muskeln zu entspannen und helfen bei Kopfschmerzen und machen den Kopf wieder frei
  • Massagen tun gut und bewirken den Abtransport von Schlacke über die Lymphbahnen.

Tipp 8: Viel Trinken

Durch vieles Trinken kann der Körper leichter Schlacken aus dem Körper abtransportieren und regt die Nieren an.

Besonders geeignet sind:

Vielleicht ist die diesjährige Entschlackungs- und Entgiftungskur gleich der Einstieg in eine generell gesündere Lebensweise? Freuen Sie sich auf jeden Fall auf das neue Wohlbefinden und die wiedergewonnene Energie.


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