Welches Öl passt zu welchem Salat?

Der gesundheitliche Wert eines guten Salatöls ist immens da es jede Menge ungesättigte Fettsäuren liefert, beispielsweise Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Dazu kommen Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe. Das richtige Öl bringt das Aroma des Salates erst zur Geltung. Wer schon einmal probiert hat trockene Salatblätter zu essen, weiss ein gutes Öl am Salat sehr zu schätzen.

Das richtige Öl verfeinert den Salat und gibt ihm den perfekten Kick.Das richtige Öl verfeinert den Salat und gibt ihm den perfekten Kick. (Foto by: DmitryPoch / Depositphotos)

Die Welt der Öle

Die Auswahl ist gross und reicht vom klassischen Raps- oder Olivenöl über fruchtiges Avocadoöl bis zu luxuriösen, mit dem Trüffelpilz verfeinertem Öl.

Olivenöl und Rapsöl sind die beliebtesten Öle in unseren Küchen. Beide sind hervorragend zum Backen, Schmoren oder Dünsten einsetzbar.

Dabei ist natives, also naturbelassenes Olivenöl von besonders guter Qualität. Sein intensiver Geschmack verleiht Salaten und Vorspeisen eine kräftig-aromatische Note. Das würzige native Olivenöl eignet sich auch zum Braten bis zu 180 Grad. Es verliert dabei allerdings an Aroma.

Rapsöle gibt es nativ oder raffiniert und der gesundheitliche Wert ist etwa gleich. Raffiniertes Rapsöl ist geschmacksneutral und hitzebeständiger als andere Öle, deshalb ist es zum Braten die beste Wahl.

Zusätzlich sind besondere Bratöle auf dem Markt. Sie tragen die Bezeichnung „high oleic“ und sind aus aufbereiteten Distel-, Raps- oder Sonnenblumenölen zum Braten bei hohen Temperaturen entwickelt worden.

Nativ oder raffiniert?

Natives Olivenöl eignet sich aus zum Braten bis maximal 180 Grad.Natives Olivenöl eignet sich aus zum Braten bis maximal 180 Grad. (Foto by: dasha11 / Depositphotos)

Bei der Auswahl seines Lieblingsöls muss man die Unterschiede kennen:

  • Natives Öl besteht aus den lediglich kalt gepressten und gefilterten Saaten. So verfügen native Speiseöle über ausgeprägte Aromen und intensive Farben.
     
  • Raffinierte Speiseöle sind wärmebehandelt. Dadurch werden sie geschmacksneutral, man kann sie höher erhitzen, länger lagern und universell einsetzen.

Das Öl macht’s

Jedes Öl hat seine eigenen Geschmacksnuancen – daher passt auch nicht jedes Öl zu jeder Speise.Jedes Öl hat seine eigenen Geschmacksnuancen – daher passt auch nicht jedes Öl zu jeder Speise. (Foto by: eskaylim / Depositphotos)

Für den Salat gibt es viele verschiedene Öle. Weil es aus gerösteten Körnern hergestellt wird, ist Sesamöl ganz besonders aromatisch. Deshalb sollte man es vorsichtig dosieren.

  • Ich verwendet Sesamöl zu exotischen Salaten und zu Wok-Gerichten. Es harmoniert mit vielen Fleisch- und Fischgerichten.
     
  • Auch das dunkle Kürbiskernöl hat ein nussiges, würziges Aroma, es ist im Vergleich zum Sesamöl aber weniger intensiv. Kürbiskernöl bereichert winterliche Salate ungemein und verfeinert selbstverständlich alle Kürbisgerichte.
  • Ideal als Zugabe zu Rohkost oder fernöstliche Salate ist naturbelassenes Erdnussöl. Es hat einen zarten und nussigen Eigengeschmack und ist schön aromatisch. Raffiniertes Erdnussöl ist seiner Hitzebeständigkeit wegen zum Braten gut geeignet, ausserdem ist es geschmacksneutral.
     
  • Ich verwende besonders gerne als Salatdressing kalt gepresstes Traubenkernöle.
     
  • Das geruchlose zart-aromatische Öl schmeckt fruchtig und leicht süss. Ein hochwertiges Öl mit leichter Süsse ist auch das Baumnussöl. Es verfeinert mit seinem unverkennbar nussigen Aroma nicht nur frische Salate, es eignet sich auch hervorragend für süsse Cremefüllungen und Gebäck.

Ein Schlankheitstipp

Wenn das Öl nicht wäre, wäre der Salat so kalorienarm. Aber schon 2 Esslöffel Öl liefern beeindruckende 270 Kalorien.

Wer sparsam damit umgehen und trotzdem die Vorzüge eines guten, aromatischen Öls nutzen will, kombiniert 2 EL Öl mit 2 EL Essig sowie mit wahlweise 2 EL Milch oder Fruchtsaft.

Frische Kräuter, Zwiebeln, Knoblauch Schwarzkümmel oder Kräutersalz geben die passende Würze.


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